Geschichte der Stiftung 

Kardinal Mindszenty gründete diese Stiftung im Jahre 1972 um ungarische, christliche-karitative und kulturelle Organisationen und Instituten zu unterstützen. Dafür hat er sein ganzes Vermögen, das heißt alle Rechte und die gesamten Einkünfte durch seine Bücher der Stiftung überlassen.

Der erste Präsident der Stiftung war der Kardinal selbst und er bestimmte als seinen alleinigen Erben die in Liechtenstein (Vaduz) registrierte Stiftung. Nach Jozsef Mindszentys Tod übernahm Iván Batthyany, Sohn des seligen László Batthyany die Präsidentschaft. Ihm folgte Rudolf von Habsburg-Lothringen.  Das herausragende Ereignis seiner Präsidentschaft war in 1991 die feierliche Überstellung der sterblichen Überreste Kardinal Mindszentys nach Ungarn.  Erst 1994, nach der politischen Wende, war es der Vaduzer Stiftung möglich, eine Co-Organisation in Ungarn zu gründen und ihre Tätigkeit durch diese Organisation zu erweitern.

Die derzeitige Tätigkeit der Organisation ist durch drei Bestrebungen bestimmt:

† Die Bekanntmachung des heiligmäßigen und christlich spirituellen Lebens und des ungarischen Geistes des Kardinals Mindszenty

† In Zusammenarbeit mit der Ungarischen Katholischen Bischofskonferenz, die zum Kanonisationsverfahren notwendigen finanziellen Mittel und die diesbezüglich erforderliche Hintergrundarbeit zu sichern

† Die Herausgabe der Zeitschrift "Vértanúink-Hitvallóink" (Unsere Märtyrer und Konfessoren) um das Gedenken und die Verehrung der ungarischen Märtyrer und Konfessoren der XX. Jahrhunderts zu fördern und um deren Heiligsprechung voranzutreiben.